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HR Allgemein

Remote Teambuilding à la HRlab: Vom Konferenzraum zur Kegelbahn

Marlen Kothen - HRlab

Marlen Kothen

am 2. September 2026 • 4 Min. Lesezeit

Bei HRlab arbeiten wir größtenteils Remote. Manche schalten sich aus unserer Zentrale in Berlin ein, andere aus allen Himmelsrichtungen in Deutschland und sogar aus Irland. Für unser Teambuilding haben wir dafür eine Tradition etabliert: Unsere Teamevents finden immer dort statt, wo einer aus dem Team zu Hause ist. Letztes Mal ging es ins bayrische Peiting, diesmal haben wir die Koffer gepackt und sind ins Ruhrgebiet gereist – denn es ging in meine Heimat: nach Essen.

Remote Teambuilding à la HRlab: Vom Konferenzraum zur Kegelbahn

Ankunft aus allen Himmelsrichtungen

Am Mittwoch starteten wir noch in kleinerer Besetzung. Die Teams aus Sales, Marketing und Consulting reisten schon früher an, um den Tag direkt für unser Bi-Monthly Meeting zu nutzen. Nach intensiven Stunden an unseren HRlab-Roadmaps und Produkt-Features wurde es Zeit für den gemütlichen Teil und genau dann trudelte auch der Rest des Teams aus allen Himmelsrichtungen ein. Um 19:00 Uhr ging es gemeinsam in die L’Osteria am Kennedyplatz. Bei Riesenpizzen für alle und bester Stimmung konnten wir endlich wieder ohne Bildschirm zwischen uns quatschen und in Ruhe ankommen.

Unser Teamevent in Essen mit Kohle, Currywurst & Kegelbahn

Donnerstag ging es auf zur Zeche!

Der Donnerstag startete nach dem Frühstück mit dem absoluten Pflichtprogramm im Pott: Wer nach Essen kommt, muss schließlich die industriellen Wurzeln der Region verstehen. Unser Ziel war das UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein.

Um 11:00 Uhr startete unsere 60-minütige Führung. Da unser Team international aufgestellt ist, war klar: Das muss auch auf Englisch laufen. Damit alle wirklich etwas mitnehmen und ins Gespräch kommen, teilten wir uns in zwei parallele Gruppen auf.

Der Hunger danach führte uns direkt ins Bistro Schacht XII auf dem Zechengelände. Unkompliziertes Essen auf die Hand war genau das Richtige, da bei uns von der Veganerin bis zum Allesesser jede Vorliebe vertreten ist: Neben der klassischen Currywurst mit Pommes gab es Flammkuchen, Pizza und frische vegane wie vegetarische Optionen.

Dann hieß es durchatmen nach Lust und Laune, denn es standen einige Stunden zur freien Verfügung an, bis wir abends wieder alle zusammenkommen würden. Nach einer kurzen Erholungspause im Hotel nutzten manche von uns die Gelegenheit für einen Abstecher zum Baldeneysee in Richtung Essen-Werden. Ein Spaziergang am Wasser und ein Eis auf die Hand brachten den Kopf wieder wunderbar frei.

Gegen 19:00 Uhr kamen wir alle wieder zum gemeinsamen Abend in einem traditionellen Gasthaus zusammen – mit Anschluss an eine hauseigene Kegelbahn. Dafür wurde nach dem Essen einfach ein großes Rolltor hochgefahren, das den Raum vergrößerte und die Bahn freigab. In zwei Teams traten wir mit verschiedenen Spielen gegeneinander an. Die Würfe wurden zwar immer geübter, aber „Alle Neune“ wurden an diesem Abend leider nicht geknackt. Da die Bahn für unsere knapp 30 Leute recht klein war und nicht jeder Lust auf Kegeln hatte, haben manche auch einfach entspannt zugeschaut und gequatscht. Während für mich der Weg nach Hause an diesem Abend denkbar kurz war, machte sich der Rest des Teams später mit Bus und Bahn auf den Weg zurück ins Hotel in der Innenstadt.

Freitag: Kunst-Impulse zum Abschluss & Heimreise

Freitagmorgen hieß es dann: Frühstück, Koffer packen und Check-out. Bevor sich alle wieder in den Zug setzten, stand um 10:30 Uhr noch eine Dosis Kultur auf dem Programm: Der Besuch im Museum Folkwang. Auch hier erlebten wir eine sympathische deutsch- und englischsprachige Führung in zwei Gruppen – ein toller visueller Kontrast zum Zechen-Charme vom Vortag!

Anschließend hieß es dann auch schon Abschied nehmen. Am Hauptbahnhof Essen trennten sich unsere Wege wieder: Zurück nach Berlin, quer durch Deutschland. Was bleibt, ist ein gestärkter Teamgeist und die Vorfreude auf das nächste Mal!

Persönliches Fazit

Klar, ein Event für rund 27 Personen ist eine ganz andere Logistik-Challenge, als wenn man beispielsweise zu acht auf Städtetrip geht. Aber auch wenn wir in Zukunft weiter wachsen, steht nach den Tagen in Essen fest, was bei der Planung für uns besonders gut funktioniert hat:

  • Gruppengröße bedenken: Wir haben schnell gemerkt, dass nicht jedes Restaurant so viele Personen auf einmal aufnehmen kann. Selbst eine Kegelbahn zu finden, auf der so eine große Gruppe realistisch Platz hat, war gar nicht so leicht! Hier mussten wir ein paar Kompromisse eingehen. Bei den Führungen war die Aufteilung in zwei kleinere Gruppen ideal, damit es persönlich bleibt und alle ins Gespräch kommen.

  • Heimatbezug dosieren, ohne Druck: Das Konzept, Teamevents am Heimatort eines Teammitglieds zu veranstalten, bringt eine wunderbare persönliche Note rein. Aber nicht jeder möchte als „Reiseleiter“ komplett im Rampenlicht stehen. Der Mix aus lokalen Geheimtipps und Freiraum für alle ist entscheidend.

  • Gemeinsam organisieren: Nur weil das Event in meiner Heimatstadt stattfand, hieß das zum Glück nicht, dass ich alles alleine organisieren musste. Das HRlab-Team hat im Hintergrund tatkräftig mit angepackt. Diese Aufteilung nimmt enorm viel Stress raus.

  • Pausen & Freiräume einplanen: Solche Präsenztage sind für Remote-Teams wunderschön, aber intensiv! Zwischendurch war immer genügend Freizeit, um einmal ganz nach dem eigenen Bedürfnis durchatmen zu können. Genauso wichtig ist es, jedem sein eigenes Tempo wählen zu lassen, egal ob frühes Schlafen gehen, langes Kegeln oder den Absacker an der Hotelbar.

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