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HR-Lexikon

Zeiterfassung DATEV kompatibel: Arbeitszeiten sicher an DATEV übertragen

Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Arbeitszeiten, Überstunden und Abwesenheiten zuverlässig zu erfassen und gleichzeitig die Daten für die Lohnabrechnung vorzubereiten. Zeiterfassungssysteme, die DATEV-kompatibel sind, lösen genau dieses Problem: Sie übertragen die erfassten Stunden automatisch, strukturiert und revisionssicher an DATEV. So werden Fehler reduziert, Doppelarbeit vermieden und HR-Prozesse erheblich effizienter.

Zeiterfassung DATEV kompatibel mit HR Software

Das Wichtigste in Kürze

  • DATEV-Kompatibilität bedeutet automatische, sichere Übertragung aller relevanten Zeitdaten an DATEV
  • Die Vorteile einer Integration sind Zeitersparnis, weniger Fehler, hohe Transparenz, Rechtskonformität (GoBD & DSGVO) und schnellere HR- und Payroll-Prozesse
  • Wichtige Auswahlkriterien sind funktionierende DATEV-Schnittstelle, mobile Zeiterfassung, Projekttracking, Self-Service für Mitarbeitende, gute Reporting-/Exportfunktionen sowie Support und Schulungen.
  • Vermeiden Sie falsch konfigurierte Schnittstellen, fehlerhafte Zeiterfassung durch Mitarbeitende und geringe Akzeptanz

Was bedeutet DATEV-kompatible Zeiterfassung?

Eine Zeiterfassung gilt als DATEV-kompatibel, wenn alle relevanten Arbeitszeiten, Abwesenheiten und Zuschläge in einem geeigneten Datenformat direkt an DATEV übermittelt werden können. Das bedeutet, dass das System nicht nur die Stunden erfasst, sondern diese auch strukturiert und automatisiert an die DATEV-Schnittstelle weitergibt, sodass HR-Teams die Daten ohne manuelle Nacharbeit nutzen können.

Diese Datenarten werden via Schnittstelle übermittelt:

  • Arbeits- & Projektzeiten: Exakte Erfassung der geleisteten Stunden für das Controlling.
  • Abwesenheiten: Krankmeldungen, Urlaubstage und Elternzeiten.
  • Lohnrelevante Zuschläge: Nacht-, Feiertags- oder Überstundenprämien.

Technische Voraussetzungen:

Eine Schnittstelle zur DATEV-Software, ein unterstütztes Exportformat (zum Beispiel CSV oder das standardisierte DATEV-Format) und eine sichere, verschlüsselte Datenübertragung.

Unterschied zwischen manuelem-Export und DATEV-Schnittstelle

Bei der Integration von Zeiterfassung und DATEV gibt es zwei gängige technologische Ansätze:

  • Der klassische manuelle Export: Das Zeiterfassungssystem generiert eine Datei im standardisierten DATEV-Format, die HR-Manager herunterladen und manuell in DATEV LODAS oder DATEV Lohn & Gehalt importieren.

  • Die direkte Cloud-Schnittstelle: Über eine API-Schnittstelle einer HR Software (z.B. wie bei HRlab) werden die Bewegungsdaten direkt per Knopfdruck verschlüsselt an das DATEV-Rechenzentrum übermittelt. Das eliminiert den Zwischenschritt über lokale Dateien komplett.

Auswahlkriterien für DATEV-kompatible Zeiterfassungssysteme

Nicht jedes Zeiterfassungssystem ist automatisch DATEV-kompatibel. Bei der Auswahl sollten Unternehmen auf folgende Schlüsselfaktoren achten:

  • Schnittstellen-Kompatibilität: Die Software muss eine funktionierende Verbindung zu DATEV bieten, um Arbeitszeiten, Abwesenheiten und Zuschläge korrekt zu übertragen.
  • Mobile Zeiterfassung: Mitarbeitende sollten ihre Zeiten bequem über Smartphone oder Browser erfassen können – ideal für flexible Arbeitsmodelle oder Außendienst.
  • Projekt- und Aufgabenbasiertes Tracking: Die Möglichkeit, Arbeitszeit auf Projekte oder einzelne Aufgaben zu buchen, sorgt für präzises Controlling und Reporting.
  • Self-Service-Funktionen für Mitarbeitende: Urlaubsanträge, Krankmeldungen oder Adressänderungen sollten eigenständig gepflegt werden können, um HR-Teams zu entlasten.
  • Reporting- und Exportfunktionen: Die Software sollte umfassende Auswertungen liefern und die Daten in DATEV-kompatiblen Formaten exportieren können.
  • Support und Schulung: Ein verlässlicher Kundensupport und Schulungsangebote für Mitarbeitende und HR sorgen dafür, dass die Zeiterfassung reibungslos genutzt wird.

Praxisbeispiel für eine nachhaltige Implemtierung

Dass der Wunsch nach digitaler Arbeitszeiterfassung meist der Katalysator für eine ganzheitliche HR-Transformation ist, belegt die Praxis. Ein prominentes Beispiel hierfür ist die Wachstumsgeschichte der Zweirad-Unternehmensgruppe Bikers Point (ca. 80 Mitarbeitende). Ursprünglich auf der Suche nach einer rechtssicheren, digitalen Zeiterfassung zur Ablösung fehleranfälliger Papier-Stundenzettel, stellte das Unternehmen schnell fest, dass die eigentliche Herausforderung in der Fragmentierung der HR-Daten lag.

Durch den Wechsel auf eine integrierte All-in-One HR-Software wie HRlab konnte nicht nur die Zeiterfassung innerhalb von zwei Wochen fehlerfrei implementiert werden; das Unternehmen profitiert heute von automatisierten Workflows und Taskmanagement (z. B. bei Langzeiterkrankungen), digitaler Gehaltsabrechnung und einem umfassenden Employee Self-Service (ESS). Das spart der Personalabteilung wertvolle Zeit bei der Payroll-Vorbereitung und garantiert der Geschäftsführung präzise HR-Analytics auf Knopfdruck.

3 häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden

Auch bei DATEV-kompatiblen Zeiterfassungssystemen können während der Einführung und Nutzung Herausforderungen auftreten. Wer diese Stolpersteine kennt, kann sie frühzeitig vermeiden:

1. Schnittstelle fehlerhaft konfiguriert

Damit die Arbeitszeiten, Abwesenheiten und Zuschläge korrekt an DATEV übertragen werden, muss die Schnittstelle richtig eingerichtet sein. Führen Sie daher vor dem Live-Betrieb einen Testlauf durch, um sicherzustellen, dass alle Daten korrekt übertragen werden. So lassen sich Übertragungsfehler frühzeitig erkennen und beheben.

2. Falsche Zeiterfassung durch Mitarbeitende

Fehlerhafte oder unvollständige Einträge entstehen oft, weil Mitarbeitende die Zeiterfassung nicht korrekt nutzen. Plausibilitätsprüfungen im System helfen, Inkonsistenzen automatisch zu erkennen. Zusätzlich sollte das Team geschult werden, wie Zeiten richtig erfasst werden, um die Datenqualität sicherzustellen.

3. Geringe Akzeptanz im Team

Wenn Mitarbeitende das neue System nicht regelmäßig nutzen, werden natürlich die Vorteile einer DATEV-kompatiblen Zeiterfassung nicht erreicht. Vorteilhaft sind in diesem Fall mobile Self-Service-Portale, sodass Mitarbeitende ihre Zeiten flexibel und bequem per App erfassen können. Ein klarer Nutzen für die Mitarbeitenden (z. B. einfacher Urlaubsantrag, transparente Zeitauswertung) steigert die Akzeptanz deutlich.

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Vorteile einer DATEV-kompatiblen Zeiterfassung

VorteilBeschreibung
ZeitersparnisArbeitszeiten, Abwesenheiten und Zuschläge werden automatisch erfasst und können direkt an DATEV übermittelt werden. Manuelle Eingaben entfallen.
FehlerreduktionPlausibilitätsprüfungen erkennen fehlerhafte oder unvollständige Einträge, Inkonsistenzen werden vermieden.
TransparenzHR-Teams und Führungskräfte erhalten Echtzeit-Übersicht über Arbeitszeiten, Abwesenheiten und Projektstunden.
RechtskonformitätDie Zeiterfassung erfüllt GoBD- und DSGVO-Vorgaben; Daten werden revisionssicher dokumentiert und verschlüsselt übertragen.
EffizienzsteigerungHR-Prozesse werden entlastet, die Datenbereitstellung für Reporting und Lohnabrechnung wird deutlich schneller.

FAQ

Welche HR-Software lässt sich mit DATEV verbinden?

Viele moderne HR-Lösungen, wie zum Beispiel HRlab, bieten eine standardisierte DATEV-Schnittstelle an (z. B. über DATEVconnect online). Damit können Sie Löhne, Gehälter, Abwesenheiten und andere abrechnungsrelevante Daten direkt an DATEV übergeben. Wichtig ist, dass Ihre HR-Software eine zertifizierte DATEV-Anbindung oder API-Schnittstelle unterstützt.

Wie sicher ist der Datenaustausch über die DATEV-Schnittstelle?

Der Datenaustausch über die DATEV-Schnittstelle erfüllt höchste Sicherheitsstandards. Alle Daten werden verschlüsselt übertragen, und das DATEV-Rechenzentrum ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert. Zudem entspricht die Datenverarbeitung den gesetzlichen Anforderungen der DSGVO und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoBD).

Gibt es eine Zeiterfassungssoftware mit Schnittstelle zu DATEV?

Ja. HRlab verfügt über eine standardisierte DATEV-Schnittstelle, über die Arbeitszeiten, Abwesenheiten und weitere abrechnungsrelevante Daten direkt für die Lohnabrechnung bereitgestellt werden. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt nach DATEV-Sicherheitsstandards.

Welche Zeiterfassung integriert DATEV (Lodas, Lohn & Gehalt) nahtlos per Schnittstelle?

HRlab bringt Schnittstellen zu DATEV Lodas und DATEV Lohn & Gehalt standardmäßig mit, ohne Zusatzkosten. Stamm- und Bewegungsdaten lassen sich darüber direkt für die Abrechnung übergeben – mandantengenau und auch für mehrere Gesellschaften gleichzeitig.

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