Hier kommt Generation Z

28. März 2019
Schritt halten mit der Generation Z © SFIO CRACHO – stock.adobe.com

Die Generation Z ist im Anmarsch und mit ihr neue Anforderungen – Der Arbeitsplatz hat sich den Millennials angepasst, da kommt bereits die nächste Welle demographischer Wandel in Unternehmen: Die Generation Z. Abhängig von Technik und hungrig nach digitalem Fortschritt betreten sie allmählich den Arbeitsmarkt, doch sind Unternehmen ausreichend vorbereitet?

Die Generation Z besteht aus Digital Natives, von denen die meisten rund um Technologie aufgewachsen und somit von dieser abhängig sind. Unternehmen müssen sich darauf vorbereiten, dass neue Ansprüche an den digitalen Arbeitsplatz auftreten. Nur so können sie das Potenzial der jungen Mitarbeiter ausschöpfen. Vorbereitung ist alles – insbesondere, weil die Generation Z noch größer zu sein scheint als die Millennials.

Es wird oftmals versucht, Folgegenerationen und deren Ansprüche zusammen zu packen. Das ist jedoch der falsche Weg, die Herausforderung einer größer werdenden Generationsspanne anzugehen. Jede Generation bringt andere Ansprüche und Bedürfnisse mit. Auch die Generation Z unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von den Millennials.

 

1. Weniger Fokus, mehr Multitasking

Die Welt kontinuierlicher Updates beeinflusst noch mehr die Generation Z als die Millennials. Als Folgegeneration zeigt diese noch weniger Fokus. Sie ist geprägt von Apps, die wenig Konzentration bedürfen. Die Aufmerksamkeitsspanne ist somit geringer, auf der anderen Seite sind sie jedoch Multitasking-Talente. Ein Vorteil, den die Gewohnheit an mehrfache, simultane Ablenkung mit sich bringt. Im Arbeitsumfeld zeigt sich dementsprechend, dass sich der Fokus weniger auf eine Aufgabe beschränkt und stattdessen eine konstante Stimulation durch Jonglieren mehrerer Projekte gefragt ist.

 

2. Nicht nur Geld zählt

Millennials achten mehr aufs Einkommen, sind auf gute Vereinbarungen aus und treffen Entscheidungen überwiegend nach finanziellen Aspekten. Die Folgegeneration vertraut hingegen mehr auf finanzielle Stabilität. Darum sind sie weniger durch gute Angebote zu locken und unterschiedliche Recruiting-Strategien sind bei den Generationen wirksam. Gehaltserhöhungen sind nicht mehr der primäre Motivationsfaktor und andere Motivationsmaßnahmen müssen greifen.

 

3. Besser früh starten

Online-Kurse sind bequem und mittlerweile der beliebteste Bildungsweg. Die Generation Z verfolgt seltener den traditionellen Weg der Hochschulbildung und bevorzugt einen schnellen Berufsstart, um zeitnah Erfahrung zu sammeln. Die jungen Erwachsenen betreten mit Wunsch nach Erfahrung und mit innovativen Ideen im Gepäck den Arbeitsmarkt. Gewöhnt an das Networking der Hightech-Welt bringen sie ein unternehmerisches Mindset mit. Sie bevorzugen ein eigenverantwortliches Arbeiten und sind individualistisch veranlagt. Darum streben sie danach, sich in ihren Tätigkeiten von anderen abzuheben.

 

Fazit: Schritt halten mit der Generation Z

Unternehmen erwartet ein Wandel in Personal- und Unternehmensstrukturen. Den Prophezeiungen über die Arbeiter von morgen müssen Handlungen folgen. Nur so können sie das Potenzial der Generation Z ausschöpfen. Die Führung muss verstärkt eins-zu-eins interagieren und positive Beziehungen sowie Arbeitsverbindungen fördern. Denn das ist, wonach die jungen Mitarbeiter streben. Kanäle für offenes Feedback und regelmäßiger Austausch sind gefordert.