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Wiedereröffnung des Büros – Das gilt es zu beachten

6. Mai 2020
Mit dieser Liste die Wiedereröffnung des Büros richtig angehen. © stokkete – stock.adobe.com

Bei der Wiedereröffnung des Büros sind wichtige Vorkehrungen zu treffen – Nach den ersten Lockerungen des Lockdowns öffnet das eine oder andere Unternehmen wieder langsam seine Pforten. Das heißt für manche: Raus aus dem Homeoffice und allmählich zurück in den gewohnten Arbeitsalltag. Bei der Wiedereröffnung des Büros sind jedoch wichtige Maßnahmen zu beachten, um eine Ausbreitung von Viren zu vermeiden. Wir haben darum eine Liste zusammengestellt, was Unternehmen tun können, um in Zeiten der Pandemie einen möglichst sicheren Arbeitsplatz sicherzustellen.

 

Regelmäßige Desinfektion von Arbeitsflächen

Wird dem Büro wieder Leben eingehaucht, so ist die allerwichtigste Regel: Regelmäßiges Reinigen und Desinfizieren aller Gemeinschaftsräume und Berührungspunkte. Darüber hinaus ist vor jedem Schichtwechsel eine ausgiebige Reinigung und Desinfektion extrem wichtig.

Ein Tipp: Schon vor der Wiedereröffnung des Büros ausreichend Putzmittel besorgen, Putzpläne vorbereiten und Putzaktionen dokumentieren. Wichtig ist auch, dass es sich um hochwertige Putzmittel handelt, bei denen sämtliche Viren und Bakterien den Kürzeren ziehen.

 

Hilfestellung durch Hinweise und Ansprechpartner

Mitarbeiter sollten wissen, wie sie frühzeitig Symptome einer Ansteckung identifizieren und wie sie sich dann zu verhalten haben. Hilfreich können Poster sein, die die wichtigsten Informationen zu einer Erkrankung veranschaulichen. Hängen diese überall im Büro verteilt, wird jeder Mitarbeiter ständig daran erinnert, ein Auge auf sein eigenes Befinden zu haben. Zudem sollten Kontaktnummern angegeben sein, falls Unsicherheiten entstehen und Rückfragen notwendig sind.

Gleichermaßen sollten den Mitarbeitern die Abstandsregeln immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Dazu können auch regelmäßige Durchsagen auf den Fluren beitragen, denn wir wissen wohl alle, wie schnell der Abstand vergessen werden kann.

 

Ein Überlappen von Arbeitsschichten umgehen

Bei Schichtwechsel sollte gemieden werden, dass sich Mitarbeiter begegnen. Es gilt: Desto weniger Kontakt, desto besser. Vor einem Schichtwechsel muss also für die Reinigung der Arbeitsumgebung ausreichend Zeit eingeplant werden, ohne dass bereits der nächste Schichtdienst beginnt.

 

Eine digitale Zeiterfassung einführen

Wichtig: Biometrische Zeiterfassungssysteme aussetzen und anderweitig die Arbeitszeit erfassen. Ein solches System erweist sich als Kontaktpunkt Nummer 1, da wirklich jeder Mitarbeiter mit diesem in Berührung kommt.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Arbeitszeit digital zu erfassen. Schauen Sie sich doch mal die Möglichkeiten einer digitalen Zeiterfassung mit HRlab an. Sie können HRlab derzeit auch über mehrere Monate kostenlos nutzen.

 

Markierungen für den nötigen Abstand

Vor der Wiedereröffnung des Büros sollten auf dem Boden mit Klebeband Abstandslinien markiert werden. Mitarbeiter können sich dann an diesen Quadraten und Kreisen orientieren, um stets den notwendigen Abstand zueinander zu wahren. Es bedarf ganz bestimmt einer gewissen Zeit, sich daran zu gewöhnen. Doch irgendwann wird sich jeder automatisch nach den Markern richten.

Ebenso können Markierungen an Türklinken und anderen Nutzflächen sinnvoll sein, um darauf hinzuweisen, dass eine Berührung solcher Stellen zu vermeiden ist. Dazu gehören auch Fahrstühle, wobei es ratsam ist, die Treppe zu nehmen. Sollte der Fahrstuhl dennoch unvermeidbar sein, gilt es auch hier Bodenmarkierungen vorzunehmen und einzuhalten.

 

Neue Abläufe für die Cafeteria

Neben dem Festlegen eines festen Sitzplans sollte in der Cafeteria die Selbstbedienung an der Essensausgabe eingestellt werden. Alternativ kann das Essen den Mitarbeitern verpackt zur Verfügung gestellt werden. Am besten ist es aber, wenn jeder Mitarbeiter sein Mittagessen zu Hause vorbereitet und ins Büro mitbringt.

 

Routinen im und außerhalb des Büros schaffen

Tägliche Temperaturmessungen im Büro sowie auch Zuhause sind unabdingbar. Sofern jegliche Symptome einer Erkältung auftreten, gilt es unbedingt Zuhause zu bleiben!

Wichtig ist auch das Accessoire des Jahres: Die Atemschutzmaske. Auch wenn diese in gewissen Situationen unhandlich oder unangenehm sein mag – es geht nicht mehr ohne! Die Mitarbeiter sollten dazu angehalten werden, sich mit Masken auszustatten. Im besten Fall stellt das Unternehmen noch zusätzliche Masken zur Verfügung.

 

Raucherpausen aussetzen

Raucherpausen führen dazu, dass Abstandsregelung nicht eingehalten werden. Es müssen darum neue Regelungen geschaffen werden, damit sich Mitarbeiter nicht beim Rauchen auf der Terrasse oder vor dem Büro begegnen und sich möglicherweise gegenseitig anstecken.

 

Keine Risikogruppen im Büro

Risikogruppen sollten weiterhin von Zuhause arbeiten. Mitarbeiter, die also Vorerkrankungen der Atemwege und Lunge haben oder mit Diabetes, Bluthochdruck oder Übergewicht kämpfen, sollten besonders geschützt werden. Ebenso sollte in Erwägung gezogen werden, dass Eltern mit kleinen Kindern weiterhin von Zuhause arbeiten können.

 

Arbeitsweg neugestalten

Falls möglich, sollten Mitarbeiter öffentliche Verkehrsmittel für den Arbeitsweg meiden und bevorzugt mit dem Auto oder Fahrrad zur Arbeit fahren. Fahrgemeinschaften können allerdings vorübergehend nicht mehr stattfinden.

 

Fazit: Alles für eine sichere Wiedereröffnung des Büros tun!

Die Pandemie wird uns noch länger begleiten. Darum müssen Regeln und Maßnahmen her, die uns ermöglichen, so gut es geht weiterzumachen. Wenn wir diese umsetzen und uns daran halten, können wir ein Stückchen Büroalltag zurück gewinnen und unsere Arbeit so gut es geht wieder aufnehmen. Uns allen sollte somit daran gelegenen sein, dass die Maßnahmen funktionieren. In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund!