People Analytics als Schlüssel zum Erfolg

6. Juli 2017
Fluktuationsrate

Der richtige Lösungsansatz für die Herausforderungen des Mitarbeiterengagements – Die Mitarbeiter sind das Kapital eines Unternehmens, denn ohne ambitionierte Arbeitskraft läuft nichts. Was ist aber zu tun, wenn es vermehrt zu Mitarbeiteraustritten kommt? Die Personalabteilung gerät in Alarmbereitschaft und es gilt: Mitarbeiterbindung fördern, um Fluktuation sowie ihre negativen Folgen in Zaum zu halten. In diesem Zusammenhang tritt verstärkt der Begriff People Analytics auf. Im folgenden soll der Zusammenhang von Fluktuation und People Analytics veranschaulicht werden.

 

Relevanz der Mitarbeiterbindung

Die Mitarbeiter bilden das Grundgerüst eines jeden Unternehmens. Verschiedene Gründe können einen Arbeitnehmer dazu veranlassen, sich von seinem Arbeitgeber zu trennen. Manche davon sind von der Unternehmensführung selbst verursacht. Der Wunsch nach Abwechslung, Mangel an Aufstiegsmöglichkeiten oder abweichende Gehaltsvorstellungen sind Faktoren, auf die ein Unternehmen reagieren kann und sollte. Trotzdem sind genau diese Faktoren oftmals der Anstoß, seinem Arbeitgeber den Rücken zu zu kehren. Ein weiterer Faktor im Mitarbeiter-Wechsel-Dich-Spiel sind Jobportale, die dazu genutzt werden, Mitarbeiter aktiv abzuwerben. Jobangebote setzen da an, wo Unzufriedenheit wahrscheinlich ist. Am Ende ist die Konsequenz der Verlust qualifizierter Arbeitskraft.

 

Einfluss der Fluktuationsrate

Die Fluktuation ist ein natürlicher Vorgang, die sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben kann. Mit neuen Menschen kommt neuer Wind ins Unternehmen – neues Wissen, neues Können und neue Ideen. Die Trennung von Mitarbeitern hat aber auf der anderen Seite auch Verlust von Know-how und hohe Recruiting-Kosten zur Folge. Entsprechend haben Unternehmen ein Auge darauf, dass Mitarbeiter zufrieden sind und die Fluktuationsrate nicht ansteigt. Entsteht der Anschein von Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern, muss reagiert werden. Die Suche nach Ursachen und damit die Suche nach der Nadel im Heuhaufen beginnt. Wo setzt man an, welche Ursachen kommen infrage und wie können sie beeinflusst werden? Eine Lösung sind Analysen von Personal- und Unternehmensdaten.

 

People Analytics als Lösung

Die Analyse von Personaldaten in Verbindung mit anderen Unternehmensdaten ist die Strategie der People Analytics. Die gezielte Nutzung von Daten und Datenanalysen im Personalmanagement bietet neue Einsichten in das tiefe Wurzelsystem eines Unternehmens. Verhalten, Eignung und Persönlichkeit der Mitarbeiter kristallisieren sich heraus. Das Ergebnis der Analysen unterstützt das Personalmanagement in seinen Entscheidungen und trägt dazu bei, dass zielgerichtete Maßnahmen getroffen werden können. Die Ergebnisse decken Trends im Unternehmen auf, welche Prognosen zu Entwicklungstendenzen erlauben. Die People Analytics scheint somit für ein zukunftsorientiertes Unternehmen unausweichlich.

 

Unter Berücksichtigung einer klaren Datenschutzregelung kann People Analytics viel aufdecken. Den meisten Unternehmen ist gar nicht bewusst, wie viel! Sie findet nicht nur Verwendung zur Senkung von Fluktuation, sondern auch zum Erwerb geeigneter, qualifizierter Mitarbeiter mit den größten Erfolgschancen im Unternehmen. People Analytics kann aber noch mehr: Die Analyse von Betriebs- und Personaldaten gewährt Einblick in die Altersstruktur des Unternehmens. Dies ist von großem Interesse, denn so können Erkenntnisse über zukünftige Entwicklungen im Personalbestand gewonnen und entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Welche Wissens- und Erfahrungsträger das Unternehmen wann verlassen haben, wie stark verschiedene Unternehmensbereiche miteinander verknüpft sind, wie erfolgreich Mitarbeiter zusammenarbeiten, wie hoch der Wissenstransfer und wie die Stimmung im Unternehmen ist – People Analytics verschafft Überblick und Durchblick.