Wohlbefinden am Arbeitsplatz steigern – So gelingt es sicher!

15. August 2019
Zentrale Aspekte, um das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu steigern. © Chinnapong– stock.adobe.com

Wenn das Wohlbefinden am Arbeitsplatz leidet, besteht Handlungsbedarf – Immer glücklich und erfüllt arbeiten, dazu braucht es die richtige Einstellung und die Fähigkeit zu erkennen, welche Herangehensweise für einen selbst am besten funktioniert. Über verschiedene Wege kann neue Positivität für den Arbeitsalltag gewonnen werden.

 

Gute Vorsätze in Gewohnheiten umwandeln

Gesundes Essen, viel Trinken, Dehnübungen und Training so oft wie möglich – ein gesunder Lebensstil ist der Schlüssel zu ausreichendem Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Beispielsweise kann bestimmtes Essen einen positiven Effekt auf die Produktivität haben. Bei vielen Aufgaben am Nachmittag ist es wenig hilfreich, sich beim Mittagessen den Bauch vollzuschlagen. Schläfrigkeit statt Produktivität ist die Folge.

Ebenso ist es nicht sinnvoll, das Mittagessen komplett auszulassen. Ein paar Minuten sollten dafür zur Mittagszeit investiert werden. Dadurch werden Geist und Produktivität belebt und vor allem der Stimmung tut es mehr als gut.

Wenn die Arbeit überwiegend am Bildschirm stattfindet, ist vor allem ausreichend Bewegung entscheidend. Ohne sich mal vom Tisch wegzubewegen, ist Müdigkeit vorprogrammiert. Besonders gut tut dabei noch frische Luft!

 

Weniger Stress, mehr Aufmerksamkeit

Durch Integration simpler Techniken in den Tagesablauf wird der Umgang mit Stress erleichtert. So kann durch gezielte Übungen mehr Aufmerksamkeit erreicht werden. Dazu zählen Meditieren vor der Arbeit, Fokussieren auf eine Aufgabe und nicht auf mehrere gleichzeitig, regelmäßige Auszeit von digitalen Geräten oder mindestens fünf Minuten am Tag einfach mal nichts zu tun.

Mehr Auszeit bewirkt mehr Bewusstsein für einen selbst und die eigene Umgebung. So werden negative Einflüsse deutlich und mit diesen bewusster umgegangen. Stress wird gemieden und Beziehungen mit Mitarbeitern werden verbessert. Letztlich wird so auch die Produktivität gesteigert.

 

Ein bemühter Umgang mit den Kollegen

Auch wenn es wichtig ist, immer zu hundert Prozent bei der Arbeit zu sein – die Pflege von Beziehungen zu Kollegen ist mindestens genauso wichtig. Darum sollte tagtäglich die Kommunikation mit dem Umkreis gepflegt werden, um eine unangenehme Arbeitsatmosphäre vorzubeugen und Wachstumschancen zu steigern.

Falls trotz aller Bemühungen der Umgang miteinander problematisch ist, sind die zuständigen Vorgesetzten gefordert, eine gute Arbeitsatmosphäre sicherzustellen.

 

Stetig an der Work-Life-Balance arbeiten

Nur noch Arbeit und keine Zeit mehr für Privatleben – da sind Unzufriedenheit und Unwohlsein vorprogrammiert. Auch besonders fleißige und zielstrebige Arbeiter brauchen von Zeit zu Zeit eine Auszeit, um einem Burnout vorzubeugen. Egal, wie zugepackt der Terminkalender ist. Zeit für private Angelegenheiten und Hobbies sind bewusst einzuräumen. Es gibt keine Ausreden, nicht wenigstens fünf Minuten am Tag für sich selbst zu haben.

 

Probleme ernst nehmen und angehen

Es liegt am Arbeitgeber, eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der sich jeder Mitarbeiter wohl fühlt. Jeder sollte sein eigenes Wohlbefinden am Arbeitsplatz ausbauen können. Der Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass bei einem schlechten Arbeitsklima eine bessere Arbeitsmoral gefördert und eine gute Arbeitskultur geschaffen wird. Flexible Arbeitszeiten, ausreichend Pausenzeiten oder andere Anreize können das Wohlbefinden am Arbeitsplatz steigern.

 

Fazit

Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist in vielerlei Hinsicht von zentraler Bedeutung. Produktivität und Gesundheit sind beeinflusst davon, wie zufrieden die Mitarbeiter sind. Mit der richtigen Herangehensweise und indem zentrale Aspekte wie Beziehungen, Pausen und Bewegung eingehalten werden, kann das Wohlbefinden am Arbeitsplatz gesteigert werden. Probieren Sie es selber aus!