Gute Gründe für automatisiertes Onboarding

7. February 2019
Automatisiertes Onboarding ist gefragt © doidam10 – stock.adobe.com

Das Onboarding kann zur Herausforderung werden, aber nicht mit automatisierten Workflows – Neue Mitarbeiter suchen, Bewerbungen einsehen, Kandidaten auswählen und interviewen – der Rekrutierungsprozess ist langwierig und aufwändig. Die wirkliche Herausforderung bringt jedoch das Onboarding der neuen Angestellten. Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen fällt es schwer, alle Aufgaben in Balance zu halten und die Kernaufgaben der HR nicht zu vernachlässigen.

Viele Unternehmen unterschätzen die Bedeutung eines gut organisierten Onboardings. Unzufriedenheit seitens der Mitarbeiter ist vorprogrammiert. Mitarbeiterbindung und Produktivität sind Fehlanzeige. Auf lange Sicht können Mitarbeiter schwer im Unternehmen gehalten werden, so dass die Rekrutierung neuer Mitarbeiter immer wieder Energien und Zeit kosten. Doch wie sollte ein guter Onboarding-Prozess gestaltet sein? Wie kann ein professionelles Onboarding sichergestellt werden?

 

Das bringt automatisiertes Onboarding

Beschleunigte Prozesse, konkrete Zielsetzungen sowie zielführende Pläne bilden die Basis eines optimalen Onboardings. Neuen Mitarbeitern ist deutlich, was von ihnen erwartet wird und worauf sie hinarbeiten. Die Automatisierung des Prozesses erfüllt genau diese Anforderungen und verspricht eine professionelle Umsetzung. Aus mehreren Gründen erweist sich der Einsatz technischer Lösungen für automatisiertes Onboarding als der ideale Weg.

 

1. Onboarding als Erfolgsfaktor

Die Automatisierung der verschiedenen Aufgaben im Onboarding ermöglicht flexible und individuelle Arbeitsabläufe. Neue Mitarbeiter gewöhnen sich schneller an die Unternehmenskultur und nehmen sich besser ihrer neuen Rolle an.

 

2. Personaldaten einpflegen leichter gemacht

Sämtliche Daten neuer Mitarbeiter müssen beim Start einer Neuanstellung erfasst werden. Diese sind jedoch für verschiedene Abteilungen in unterschiedlichen Formen von Interesse. HR, IT oder auch die Buchhaltung benötigen die Daten in jeweils anderer Form.

Dank Einsatz intelligenter Technologie hat das lästige Ausfüllen mehrerer Formulare ein Ende. Die neuen Mitarbeiter pflegen ihre Daten nur ein Mal in das System ein. Dieses passt die Daten dann den verschiedenen Anforderungen an. Das Resultat ist weniger Zeitverlust und eine angenehme Erfahrung der neu Angestellten.

 

3. Klare Jobbeschreibungen und Erwartungen

Deutliche Zielvorgaben helfen neuen Mitarbeitern die Erwartungen an sie genau zu verstehen. Ebenso sollten dem Arbeitgeber die Erwartungen der Mitarbeiter klar sein. Diese gilt es gleichermaßen zu erfüllen, damit Motivation und Produktivität hochgehalten werden.

 

4. Schneller in die Unternehmenskultur einfinden

Aufwendige Papierarbeit wird eingespart. So bleibt von Beginn an mehr Zeit, um sich mit der Unternehmenskultur und den Kollegen vertraut zu machen. Die neuen Mitarbeiter können sich direkt den unternehmensspezifischen Strukturen annehmen und sich der Arbeitsatmosphäre optimal anpassen.

 

5. Vorschriften und Richtlinien verständlich machen

Bevor der erste Arbeitstag startet, kann der neue Mitarbeiter über das Onboarding-Tool sämtliche Richtlinien und Vorschriften des Unternehmens nachvollziehen. Dadurch ist er von Beginn an aufgeklärt und ein Fehlverhalten wird vorgebeugt.

 

Fazit

Automatisiertes Onboarding erleichtert neuen Mitarbeitern den Einstieg in ein Unternehmen. Es fördert nicht nur eine gute Beziehung zwischen Arbeitgeber und Angestellten. Es verspricht außerdem weniger Fluktuation und Stress. Auch mehr Zufriedenheit und Produktivität sowie mehr Zeit für wichtige Aufgaben sind gewährleistet. Wesentliche Informationen werden automatisch anderen HR Prozesse zur Verfügung gestellt. Checklisten und das aufwändiges Ausfüllen diverser Formulare gehören der Vergangenheit an. Automatisiertes Onboarding ist gefragt.