Work-Life-Balance für eine stressfreie Adventszeit

5. December 2018
Tipps zur Work-Life-Balance

Work-Life-Balance, Selbstorganisation, Arbeitsklima und Pausenzeiten – Zur Adventszeit bietet der HRlab Tipp-Tank jede Woche Tipps und Tricks gegen den Stress am Jahresende. Während so mancher auf eine besinnliche Adventszeit hofft, sieht die Realität meist anders aus. Gerade zum Jahresende erreicht der Stresspegel seinen Höhepunkt. Es häufen sich die To-Dos, die noch unbedingt vor dem neuen Jahr erledigt werden müssen. Der Kalender ist voll mit Weihnachtsfeiern und Erledigungen für die Festtage. Zusätzlicher Betrieb auf der Arbeit bringt schließlich den Stresspegel an die Grenzen. Feedback, Bilanzen und Planungen fürs kommende Jahr stehen an. Die HRlab Tipp-Tank Reihe zur Adventszeit gibt jede Woche Tipps und Tricks an die Hand, wie der Stress gehandelt und die Adventszeit besinnlich werden kann.

 

Work-Life-Balance

Heute fällt es immer schwerer den Spagat zwischen Arbeit und Privatleben zu meistern. Die Folge ist ein andauerndes Stresslevel, Unzufriedenheit und Produktivitätsverlust. Diese Woche geht es im HRlab Tipp-Tank um die Work-Life-Balance. Ein Thema, das in diesem Jahr besonders präsent war. Doch was genau ist Work-Life-Balance und wie kann sie Stress vorbeugen?

Die Work-Life-Balance beschreibt die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Ziel der Work-Life-Balance ist ein gesunder und ausgeglichener Lebensstil, bei dem das Arbeitspensum nicht die Überhand nimmt und einer Erschöpfung entgegengewirkt wird. Im Fokus steht das Zusammenspiel von Familie und Beruf sowie ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung. Maßnahmen zur Work-Life-Balance können Ernährungsseminare oder Kinderbetreuung, aber auch neue Zielvorgaben und ein Anpassen der Arbeitszeit sein. Die folgenden Tricks helfen, die Work-Life-Balance umzusetzen.

 

Tipp 1: Prioritäten setzen und Zeit messen

Prioritäten werden nicht danach gesetzt, was Priorität sein sollte. Priorität ist das, was man als Priorität setzen möchte. Es hilft sich zu fragen, was als wichtigste Aufgabe empfunden wird und diese auch als höchste Priorität zu setzen.

Durch eine Woche langes Messen wird deutlich, wie viel Zeit für welche Dinge aufgewendet wird. Gilt der Großteil der Zeit den Prioritäten? Geht zu viel Zeit für unwichtige Dinge verloren? Es sollte mehr Zeit für Prioritäten eingeräumt werden, während die unwichtigen Dinge einfach liegen bleiben.

 

Tipp 2: Auf eine Sache fokussieren und Gewohnheiten hinterfragen

Keiner kann sich auf zwei Dinge gleichzeitig konzentrieren. Stattdessen sollte die ganze Aufmerksamkeit der jeweiligen Aufgabe gewidmet sein. Beim Arbeiten wird gearbeitet, bei der Familie liegt der Fokus auf der Familie.

Außerdem machen Schlafmangel, mangelhafte Ernährung und zu wenig Bewegung jede Mühe eine Work-Life-Balance zu erreichen unnütz. Schlechte Gewohnheiten sollten darum neuen Aktivitäten weichen, die zu einer Work-Life-Balance beitragen.

 

Tipp 3: Freizeitaktivitäten festlegen und wichtig nehmen

Eine tägliche Freizeitaktivität ist ein Muss. Sei es Sport oder jegliche Form der Unterhaltung. Diese muss nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Eine Stunde lesen oder spazieren kann auch schon ausreichen.

Gelegentlich kommen jedoch akute Dinge dazwischen. Wird ein Meeting unterbrochen, so wird es aufgeschoben. Genauso sollten Freizeitaktivitäten und eigene Pläne nachgeholt werden, falls ein Notfall dazwischen kommt.

Ebenso wichtig ist die Urlaubsplanung. Batterien müssen regelmäßig aufgeladen werden, um produktiv, kreativ und ausgeglichen zu bleiben. Wenigstens 2 Wochen im Jahr sollten für Urlaub genutzt werden. Dabei bleiben Smartphone und Computer ausgeschaltet.

 

Tipp 4: Unterstützung vom Umfeld einfordern und Ratschläge einholen

Das Streben nach einer Work-Life-Balance sollte an alle Personen aus dem Umfeld kommuniziert werden. Familie, Freunde und Kollegen werden dann Rücksicht darauf nehmen. Außerdem kann ein persönlicher Coach hinzugezogen werden. Dieser beurteilt den Stand der Work-Life-Balance und wie eine optimale Balance erreicht werden kann.

Gibt es Personen im Umfeld, die bereits Beruf und Privatleben optimal unter einen Hut bringen? Ein Austausch mit diesen kann Inspiration für ein ideales Zeitmanagement geben und helfen, Prioritäten richtig zu setzen.

 

Tipp 5: Grenzen setzen und lernen “Nein” zu sagen

Mit den heutigen Technologien verschwimmen immer mehr die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben. Längst nicht jede Anfrage sollte bedingungslos angenommen werden. Zudem sollte das Telefon nach Feierabend abgeschaltet werden. Andersherum sollten aber auch Freunde und Familie die Arbeitszeit nicht unterbrechen.

 

Tipp 6: Fortschritt kontrollieren

Der Weg zur Work-Life-Balance endet nie. Die Bedürfnisse ändern sich von Zeit zu Zeit. Darum ist es notwendig, sich regelmäßiges vor Augen zu führen, wie der aktuelle Stand ist und was die nächsten Ziele sind.

 

Fazit

Gleichzeitig im Beruf und im Privatleben optimal performen – das funktioniert mit der richtigen Work-Life-Balance. Die 6 Tipps helfen, mehr Gleichgewicht zwischen den Bereichen und ein gesteigertes Wohlbefinden zu schaffen. So kann auch in stressigen Zeiten eine gesunde Balance gehalten werden. Genießen Sie die Adventszeit!